Arbeitsweise

Therapie und Beratung entstehen in der Begegnung. Dennoch gibt es Ansätze und Arbeitsweisen, die mich besonders prägen:

 

Letztlich entscheidet die Ratsuchende Person, was sie hilfreich findet.

Arbeit in der individuellen Begegnung

In meiner Arbeit gibt es keine vorgefertigten Lösungen und Methoden. Die Art,  wie wir Ihr spezifisches Anliegen angehen, entwickelt sich in unserem Kontakt. Dabei haben sie das letzte Wort*:

  • Sie entscheiden, was für Sie ein hilfreiches Ziel ist.
  • Sie entscheiden, welche Methoden oder welche Art von Gespräch Ihnen dabei hilft. 

Ich bringe zwar keine Ratschläge, aber Ideen, Neugier, Methoden und Expertise mit, wie wir unsere Begegnung so gestalten können, dass Veränderung möglicher wird.

 

*außerhalb von akuten Gefahren.

Systemische Therapie und Beratung

Ich bin ausgebildet in systemischer Therapie und Beratung. Das ist ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren. In der systemischen Therapie und Beratung prägen und verschiedene Grundideen:

  • Positives Menschenbild: Menschen machen vieles sehr gut und bestehen nicht aus ihren Problemen. Oft ist ein Problem die beste Lösung, die bisher zur Verfügung stand.
     
  • Kontext: Menschen erzeugen ihre Probleme nicht alleine – das ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Probleme entwickeln sich oft im Zusammenspiel mit anderen Menschen und dem Umfeld, in dem sich Menschen bewegen. Deshalb arbeiten wir oft nicht nur mit einzelnen Menschen, sondern auch mit wichtigen Bezugspersonen.
     
  • Perspektivenwechsel: Manchmal geht es darum, eine andere Art ist Handelns, Denkens und Führens zu trainieren; manchmal geht es auch darum, nach Ursachen zu suchen. Oft geht es aber auch darum, Situationen und Probleme mal aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. In der systemischen Therapie und Beratung suchen wir oft danach, was eine andere Perspektive sein könnte. 

Diversität und Diskriminierungskritik

Ich bin ausgebildet im Konzept Social Justice und Radical Diversity. Das ist ein Bildungskonzept gegen Strukturelle Diskriminierung. 

 

In meiner Arbeit ist Raum dafür, über Diskriminierungserfahrungen zu sprechen: Ableismus, Altersdiskriminierung, Antisemitismus, Diskriminierung mit Bezug zu Ostdeutschland/ehem. DDR, Klassismus, Lookismus, LSBTIQ+Diskriminierung, Rassismen, Sexismus,...

 

Auch wenn Menschen keine Diskriminierungserfahrungen machen, geht es oft um allgemeinere Themen, die mit gesellschaftlichen Strukturen zu tun haben:

  • Als erstes in der Familie studieren
  • Armut und Arbeitslosigkeit
  • Behinderung, Beeinträchtigung und Krankheit
  • Beziehungsgestaltung
  • Familie und Familiengeschichte
  • Gewalterfahrungen
  • Körper
  • Selbstwert und Selbstansprüche
  • Umgang mit Zeit
  • ...

Wenn Sie das Gefühl haben, das hat mit Ihrem Leben nichts zu tun – kein Problem, es ist keinesfalls Voraussetzung für eine Therapie/Beratung.

Achtsamkeit

Ich habe mich im Bereich Achtsamkeit fortgebildet. Das ist eine wissenschaftlich gut erforschte Methode und Haltung, in der es unter anderem darum geht,

  • mit der Aufmerksamkeit im Hier zu sein
  • mit der Aufmerksamkeit im Jetzt zu sein
  • zu akzeptieren, was ist (ohne es gut finden zu müssen)
  • loslassen zu können
  • empathisch mit sich zu sein
  • empathisch mit anderen zu sein

Viele Menschen erleben Achtsamkeit als hilfreich für ihre Anliegen. Gleichzeitig ist es für manche eine Herausforderung, diese Haltung einzunehmen und beizubehalten. Das zu üben und Schwierigkeiten zu besprechen, kann ein Teil von Therapie und Beratung sein.

 

Wenn Sie damit nichts anfangen können – kein Problem, es ist keinesfalls Voraussetzung für eine Therapie/Beratung.

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